30 Jahre Botament: Vertriebsleiter Jack Geenen feiert Jubiläum

Geenen

In 30 Jahren Betriebszugehörigkeit erlebte Jack Geenen eine Menge: handschriftliche Kundendaten, Bestellungen via Telefonzelle und auch enge Freundschaften, die entstanden sind. Der heutige Vertriebsleiter Nord feiert 2023 sein 30-jähriges Firmenjubiläum und stand dem Marketing Team der Botament für ein Interview zur Verfügung. 

Marketing:
Jack, Du bist nun schon seit 30 Jahren für Botament tätig. Da erlebt man sicherlich viel. Erzähl uns doch ein bisschen etwas über Deine Anfänge. Wie kamst Du damals zur Botament?

Jack Geenen:
Ja, gerne. Angefangen habe ich aber nicht bei Botament, sondern bei Ultrament in der Fachabteilung „BOTAMENT“. Zu diesem Zeitpunkt war Botament noch keine eingetragene Firma. Tatsächlich hat meine Frau mich offiziell bei Botament beworben! Am 01.01.1993 fing ich dann als Außendienstmitarbeiter für das Gebiet Ostwestfalen-Lippe an. Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit und auch an meinen ersten Kunden. Ich fuhr damals zu einem Fliesenhändler, dieser kannte Botament natürlich noch nicht, niemand kannte zu dieser Zeit die Firma Botament – wir wurden ja gerade frisch gegründet. Und so begegnete mir auch der Inhaber. Er sagte: „Herr Geenen, ich kenne Botament nicht, aber liefern Sie mir mal eine Palette Fliesenkleber, von dem Sie denken, dass ich damit zurechtkomme. Ist der gut, bestelle ich weiter. Ist er nicht gut, waren Sie heute das erste und letzte Mal hier.“

Nach einigen Wochen war ich dann wieder bei dem Kunden. Damals gab es noch keine Handys, ich konnte ihn also nicht mal eben anrufen und fragen, ob er mit dem Produkt zufrieden war. Ich musste bei ihm vorbeifahren. Er war jedenfalls sehr zufrieden mit dem Kleber und bestellte noch weitere Paletten bei mir. Das war mein erster Kunde.

Marketing:
Das klingt wirklich spannend und ein bisschen nostalgisch. Magst Du uns in dem Zuge etwas über die damalige Kundenpflege erzählen? Du sagtest gerade schon, dass es noch keine Handys gab. Wie sah die Arbeitsweise zu dieser Zeit aus?

Jack Geenen:
Das ist richtig. Wir hatten noch keine Handys und keine Laptops. Damals haben wir von Botament Telefonkarten bekommen. Ich kam also beim Kunden heraus, fuhr zur nächsten Telefonzelle und gab die Bestellung in der Firmenzentrale in Bottrop auf. Zwei Jahre später erhielt ich dann als einer der ersten Mitarbeiter ein Firmenhandy. Ein Siemens C2. Das war ein riesiger, schwerer Kasten, der dann im Auto auf dem Beifahrersitz lag.

Ich erinnere mich auch noch gut daran, als wir damals in Bottrop ein neues Lager bekamen. Alles war noch in den Anfängen, also fuhren wir Außendienstmitarbeiter zu dieser Zeit oft freitagmittags nach Bottrop, haben freitags und samstags die Ware mit verladen, sodass sie am Montag an den Kunden ausgeliefert werden konnte.

Aber auch die Kundendatenpflege kann man mit heute nicht mehr vergleichen. Ich hatte damals ein Hängeregister, in dem alle Kundendaten, Rechnungen, Bestellungen, Gesprächsnotizen etc. abgelegt waren. Die Gesprächsnotizen habe ich noch handschriftlich erstellt! Wir hatten keine Laptops und erst recht kein CRM-System.

Marketing:
Früher war eben doch nicht immer alles besser! Wie lange warst Du in der Position als Außendienstmitarbeiter tätig und wie kamst Du zu Deiner heutigen Position als Vertriebsleiter?

Jack Geenen:
Im Außendienst war ich ca. fünf Jahre tätig, bevor mein heutiger Mitarbeiter, Peter Janetzki, diese Position übernahm. In meinem ersten Jahr bei Botament machte ich knapp 400.000 DM Umsatz, im zweiten Jahr knackte ich die 1 Mio. DM. In dem Jahr wurde ich bei Botament nicht nur Umsatzmillionär, sondern auch „Fliesenkleberkönig“. Das war damals eine Auszeichnung von Botament für den Außendienstmitarbeiter, welcher den meisten Fliesenkleber verkauft hat.

1999 übergab ich das Gebiet an Peter Janetzki und wurde Verkaufsleiter für die Gebiete Ostwestfalen-Lippe, Bremen und Hamburg. Später folgten die Gebiete Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hannover. 2018 erhielt ich dann eine Handlungsvollmacht und wurde Vertriebsleiter.

Marketing:
In den 30 Jahren bei Botament gab es sicherlich eine Menge Highlights. Magst Du uns abschließend noch davon etwas erzählen?

Jack Geenen:
Ja, davon gab es wirklich eine Menge! Ich habe wirklich schöne Veranstaltungen bei Botament miterlebt und viele tolle Menschen kennengelernt. Ich habe unseren jetzigen Geschäftsführer bei der MC-Bauchemie, Nicolaus Müller, aufwachsen und in die Geschäftsführung einsteigen sehen. Als ich ihn kennenlernte, war er gerade einmal sieben Jahre alt. Später fuhr er zur Einarbeitung ins Unternehmen mit mir mit durch mein Verkaufsgebiet. Und das ist wirklich auch das Schönste an Botament: dieses familiäre Miteinander. Man ist nicht bloß eine Nummer. Die Geschäftsführer kennen die Mitarbeiter, kennen ihre Namen. Der Zusammenhalt hier ist enorm. Nicht nur in meinem eigenen Verkaufsteam, sondern auch abteilungsübergreifend. Und daraus sind auch viele Freundschaften entstanden. Ich kenne die Familien meiner Mitarbeiter, wir gehen auch privat zusammen Essen. Ich bin sehr stolz auf mein Team und ich bin stolz, dieses Team an meiner Seite zu sehen – jeden Tag aufs Neue.

Mein Highlight bei Botament sind die Menschen, die ich kennenlernen durfte. Auch mit einigen Kunden freundet man sich nach so vielen Jahren an. Viele meiner ersten Kunden sind heute noch immer Botament-Kunden. Aus der geschäftlichen Beziehung entwickelte sich zu Vielen über die Jahre ebenfalls eine Freundschaft. Das gleiche gilt für meinen Vorgesetzten. Das kann man wirklich als Highlight bezeichnen. Hermann Rohling hat noch vor mir bei Botament angefangen. Wir kennen uns jetzt seit 30 Jahren und er ist nicht nur mein Vorgesetzter, sondern auch ein wirklich guter Freund.

Bei Botament war jeder Tag in den letzten 30 Jahren ein Highlight und ich freue mich auf die, die noch kommen werden.c