Klassische Mauerwerksinstandsetzung

Mauerwerksinjektion und Negativabdichtung auf der Innenseite


Resultierend aus dem kapillaren Wassertransport kann eine hygroskopische Feuchtigkeitsaufnahme eintreten. Möglich ist dies bei einem mit Salzen angereicherten Mauerwerk.

Die hier vorhandenen Salze sind in der Lage, Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aus der Umgebungsluft anzuziehen und zu binden. Dabei wird soviel Luftfeuchtigkeit gebunden, dass sich der Aggregatzustand von gasförmig in flüssig ändert.

Die Salze gehen nun wieder in eine Lösung über. Folglich bleibt das salzbelastete Mauerwerk trotz neu eingebrachter Horizontalsperre weiterhin feucht.

Sanierungsmöglichkeit: Horizontalsperre plus Sanierputz 

Erst die Kombination aus neuer Horizontalsperre und einem Sanierputz führt zum gewünschten Erfolg. Herkömmliche Putzmörtel eignen sich aufgrund ihres geringen Porenvolumens nicht für den Sanierungsbereich. Das Mittel der Wahl sind hier spezielle Sanierputze, die im Gegensatz zu normalen Putzen eine wesentlich höhere Porösität aufweisen.

Dadurch sind sie in der Lage, Salze einzulagern und somit den Austritt an die Oberfläche zu verhindern. 

Auch wird durch die Porösität der kapillare Wassertransport in flüssiger Form unterbunden.

Durch die hohe Dampfdiffusionsoffenheit wird der gasförmige Wassertransport begünstigt.

Dies dient dem ständigen Austausch von Feuchtigkeit zwischen Sanierputz und Umgebungsluft. 

Praxistipp:

1

Aufquasten der 1. Lage.

2

Zweilagige Verarbeitung beachten!

3

Injektion BOTAMENT® MS 10 mit Pumptechnik.

4

Auftrag des Spritzbewurfs.

5

Auftrag des Sanierputzsystems.

6

Abziehen und Glätten der Putzoberfläche.

System-Komponente
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