Die gebundene Bauweise

Verlegung auf Dränagemörtel


Die ungebundene Bauweise bei Pflasterdecken und Plattenbelägen meint die Verlegung ohne Verwendung von Bindemitteln in Bettung und Fuge. Die Suche nach einer höher belastbaren und weniger anfälligen Konstruktionsart führte schließlich zur so genannten gebundenen Bauweise. Dies bezeichnet die Verwendung von Bindemitteln in Tragschicht, Bettung und Fuge.

Für den Einbau der Bettungsschicht ist eine einheitliche Schichtdicke zu berücksichtigen. Diese soll mindestens 3 cm betragen. In Abhängigkeit von Steindicke und Belastung kann sie bis zu 7 cm erhöht werden. Ebenso sind die notwendigen Gefälleneigungen nicht erst durch die Bettungslage zu erstellen, sondern müssen bereits vorher geschaffen werden.

Die Pflasterlage wird entweder frisch in frisch oder nachträglich mit der Bettungsschicht verbunden.  

Praxistipp:

Das Merkblatt 5-21-09 der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege beschreibt die Anforderungen an die Ausführung in gebundener Bauweise.

1

Anmischen des Mörtels im Zwangsmischer

2

Rückseitenbenetzung des Verlegematerials mit der Haftschlämme

3

Einklopfen des Plattenmaterials

4

Vollflächige, satte Rückseitenbenetzung

5

Rückseitenbenetzung des Verlegematerials mit der Haftschlämme

6

Einklopfen der Pflastersteine

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