Qualitätssicherung

Qualitätssicherung der Abdichtung

Sicherheit bei Durchtrocknung und Schichtdickenkontrolle


Messung der Nassschichtdicke

Die Qualitätssicherung von Abdichtungen ist in der Norm 18195 beschrieben. Die Prüfung ist schnell und leicht auszuführen. Sie bietet dem Ausführenden ein sehr hohes Maß an Sicherheit und dient dem Bauherrn gegenüber als Nachweis für die erbrachte Leistung. Im Rahmen der Qualitätssicherung wird die vom Hersteller vorgegebene Nassschichtdicke mittels mehrerer Messungen überprüft.

Dies sind mindestens 20 Messungen je Objekt bzw. 20 Messungen je 100 m². Die Ergebnisse werden in einem Ausführungsprotokoll festgehalten*. Diese Art der Überprüfung sichert eine ausreichende Trockenschichtdicke über die Gesamtfläche. 

Kontrolle der Durchtrocknung

Neben der  Nassschichtdicke wird als zweites die vollständige Durchtrocknung kontrolliert. Bei der Reaktivabdichtung RD 2 The Green 1 ist diese anhand der optischen Durchtrocknungskontrolle nachzuvollziehen. Bei Bitumendickbeschichtung wird mittels einer zerstörenden Prüfung an einer Referenzprobe die fortschreitende Durchtrocknung ermittelt. Dazu wird ein Keil aus der Bitumendickbeschichtung auf einem Untergrund, der dem Mauerwerk entspricht, aufgetragen. Dieser ist in der Baugrube zu lagern, da hier die ungünstigsten Trocknungsbedingungen vorliegen.

Je nach Qualität des eingesetzten Materials und den vorliegenden klimatischen Bedingungen wird nach 2-3 Tagen der Bitumenkeil mit einem Cuttermesser angeschnitten. Erst wenn das Material einen festen und kompakten Zustand aufweist, kann von einer vollständigen Durchtrocknung ausgegangen werden. Erst dann kann mit dem Anbringen der Dränage- und Schutzplatte DS 993 begonnen werden. Die einzelnen Prüfungen sollten bei Abdichtungsarbeiten in jedem Fall schriftlich dokumentiert werden. Gerne stellen wir Ihnen hierzu unser Ausführungsprotokoll* zur Verfügung. 

Praxistipp:

1

Messung der Nassschichtdicke

2

Zerstörende Prüfung der Referenzprobe

System-Komponente
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